Blaufichten

Ein schöner Weihnachtsbaum der viele Liebhaber hat. Der Baum zeichnet sich durch eine große Wuchsdichte, wechselnde , z. T. ins Blaue gehende Farbgebung und leicht stechende Nadeln aus. Ein sehr häufig angebotener Weihnachtsbaum der kaum Probleme mit zu frühzeitigem Verlieren der Nadeln macht, wenn er nicht zu früh geschlagen wird. Die Zweige der Blaufichte werden gerne zur Friedhofspflege bzw. Grababdeckung im Vorwinter verwendet. 

  Die Blaufichte - auch Stechfichte genannt - ist wohl die verbreitetste Zuchtfichte der europäischen Park- und Grünanlagen, obwohl sie erst 1862 in Colorado entdeckt worden ist. Bereits im folgenden Jahr gelangten die ersten Samen nach Europa, damals leider mit der ihr ähnlichen Engelmannsfichte vermischt. Die Stechfichte ist ein Gebirgsbaum, der in Höhen von 2.000 - 3.000 m in Mischwaldungen mit der Coloradotanne, Gelbkiefer und Douglasie wächst. Sie ist ein außerorddentlich anpassungsfähiges Gehölz, das gegenüber trockenen und feuchten Böden tolerant ist und sich auch Luftverschmutzungen gegenüber als widerstandsfähig erweist. Die Stechfichte hat wirtelig angeordnete, sehr kräftige, waagrecht stehende Äste und einen Stamm mit graubrauner, gefurchter Rinde. Die jungen Zweige sind gelbbraun, die Knospen stumpf gerundet, harzfrei und später austreibend als bei anderen Fichtenarten. Die jungen Nadeln sind weich und blaugrün, die ausgewachsenen sehr zäh, stechend, vierkantig, gekrümmt nach allen Seiten abstehend und farblich sehr variabel.